Telefon (02941) 6 51 79 FAX (02941) 92 28 45
Anschrift Margaretenweg 80, 59558 Lippstadt
E-Mail
Unsere Bitte: Uns erreichen häufig E-Mails, die telefonische Rückfragen erfordern. Wir bitten daher alle Tierfreunde auch ihre Telefonnummer mit anzugeben, um so schneller erhalten Sie eine Antwort. Anfragen zu unseren Tieren beantworten wir generell nur telefonisch. Und: Mails ohne Betreff werden aus Sicherheitsgründen direkt gelöscht.

 


Aktuelles / Dank / etc.


Ein rabenschwarzer Tag im Tierheim...


Unsere Ronja ist tot!
Trotz intensiver Bemühungen haben Pflegeteam und Tierärzte den Kampf um Ronjas Leben verloren. Die junge Hündin musste aufgrund von schwersten Vergiftungserscheinungen leider am 21.7.2010 erlöst werden.

Da wir Hinweise erhielten, dass am Margaretensee Giftköder gelegen haben sollen (vielleicht auch immer noch liegen ???), warten wir nun die Obduktionsergebnisse ab. Das kann leider einige Tage dauern.

Wegen dieser Vorkommnisse werden unsere Schützlinge im Moment nicht ausgeführt. Wir hoffen auf das Verständnis aller Tierfreunde - die Sicherheit geht im Moment einfach vor! Nur so können wir die Tiere gezielt beobachten. Unsere Stammgassigeher beschäftigen sich auf dem Tierheimgelände und den Auslaufwiesen mit den Hunden - feste Interessenen nach den Beratungsgesprächen mit dem Pflegeteam ebenfalls.

Infos folgen
, sobald uns die Untersuchungsergebnisse vorliegen.

Siehe hierzu auch den Pressebericht im Patriot vom 23.7.2010.

Dass wir alle sehr traurig, wütend und machtlos sind, müsste jedem klar sein.

TAG DER FOTOGRAFIE
4. September 2010

Sie wollten schon immer
ein professionelles Portrait Ihres Vierbeiners?


Am 4.9.2010 haben Sie die Möglichkeit dazu...


Es sind noch folgende Termine frei:
14.30 Uhr / 15.00 Uhr / 15.30 Uhr / 16.00 Uhr
/ 16.30 Uhr / 17.00 Uhr

Der Termin wird von uns schriftlich bestätigt.
Wer sich zuerst anmeldet, wird auch zuerst die Bestätigung erhalten.

Ganz wichtig:
Fotos nur bei erfolgter Terminbestätigung unsererseits!!!

Die Aktion erfolgt zu Gunsten des Tierheims.

Weitere Termine können nach Absprache vergeben werden unter Tel. 0170-3411833.
Fotograph Mirko Vecernik.

Ein Foto 13 x 18 cm gibt es gratis.
Weitere Abzüge
beginnend bei 10x15 cm ab 3,90   
bis 30x45 cm zu 15,90   .

Terminvereinbarung:
Vorstand: ( )

 


Unsere im Februar 2009 eingeführte
"Selbstbedienungs-Samstags-Cafeteria"
pausiert bis zum Herbst.


Leider wurde der Service in letzter Zeit nicht mehr so gut angenommen
- und für das, was gegessen wurde, war eigentlich viel zu wenig in der daneben stehenden Spendenkatze...

Schade...

Am Sonntag, 11. Juli 2010,
findet von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr auf dem Tierheimgelände
das große Sommerfest statt.

Für das leibliche Wohl und ein buntes Rahmenprogramm
mit traditioneller Tombola zugunsten des Tierheims ist gesorgt.

Schauen Sie doch einfach mal herein (z. B. bei einer Radtour zum Margaretensee).
Alle Einnahmen kommen dem Tierheim zu Gute.

Hier schon mal unser Plakat als pdf-Datei zum Herunterladen und Verteilen...
Dort finden Sie ebenfalls bereits weitere Infos.

Nähere Infos zum geplanten Zeitablauf finden Sie hier.


Zum "Tag der offenen Gärten" am 5. Juni 2010
spendete Frau Silke Schardt aus Erwitte-Stirpe
den Erlös in Höhe von 129,11 Euro an das Tierheim.

Ganz herzlichen Dank !!!


Unser vierbeiniger Mitarbeiter Jacky unterstützt das "Tagebuch-Projekt"
zum 825-jährigen Stadtjubiläum seiner Heimatstadt
mit seinem Tagebucheintrag auf der Homepage des "Patriot".

Jacky hatte uns viel zu sagen,
so dass der Text recht lang geworden ist.

Was Jacky am 5. Juni 2010 erlebt hat, können Sie hier lesen...
"VERLASSENER" JUNGVOGEL?



Nicht jeder Jungvogel, der laut piepsend auf dem Boden sitzt, wurde von den Eltern verlassen.

Diese junge Meise wird glücklicherweise - wie ihre zwei Geschwister - von den Eltern weitergefüttert.

 

Ein laut nach Futter rufender Jungvogel ist selten so verlassen, wie er aussieht. Das Rufen dient lediglich dazu, dem Altvogel seinen Standort anzuzeigen. Dieser traut sich allerdings meist erst mit dem Futter heran, wenn der "große Feind" Mensch sich vom Jungtier entfernt hat.

Sitzt ein Jungvogel auf der Straße oder dem Rad- oder Gehweg, sollte man ihn vorsichtig mit einem Papiertaschentuch greifen und ins nächste Gebüsch setzen. Der Altvogel wird sein Junges dort wieder annehmen und weiter füttern.
Der Jungvogel sollte aber zunächst aus sicherer Entfernung beobachtet werden. Sollte länger als zwei Stunden kein Altvogel mit Futter erscheinen, ist das Junge wahrscheinlich leider doch verlassen. Und nur dann sollte er zum Aufpäppeln mitgenommen werden, wobei allerdings zu beachten ist, dass ein durch Menschen aufgezogener Wildvogel seine Scheu verliert und nach der Auswilderung erhebliche Probleme bekommen kann.

Aus dem Nest gestürzte Schwalben oder Mauersegler werden am Boden nicht mehr von den Altvögeln versorgt und benötigen unbedingt fachkundige menschliche Hilfe.

19.5.20100 --- Pressemeldung ---

Aufnahmestopp für Abgabekatzen im Tierheim

"Alle Jahre wieder…" kann man im Tierheim auch außerhalb der Weihnachtszeit singen. Wenn der Anlass nur nicht ein so trauriger wäre. Wie jedes Jahr setzt auch nun wieder die "Katzenflut" ein. Aber in diesem Jahr ist die Ausgangssituation eine andere. Konnte früher der Katzenbestand im Winter durch Vermittlungen und wenige Nachrücker oft gut gesenkt werden, ist dies seit ungefähr drei Jahren nicht mehr möglich. Trotz sehr guter Vermittlungsquoten kommt das Tierheim gegen den jährlich steigenden "Nachschub" nicht mehr an. (2008: 588 Katzenneuzugänge; 2009: 756 Neuzugänge!).

Was die Lage zusätzlich noch verschärft: Die Unterbringungsmöglichkeiten incl. Krankenstation sind für max. ca. 80 Katzen ausgelegt. Zurzeit sind schon wieder ca. 130 Tiere untergebracht, wobei auch schon etliche Samtpfoten in Pflegestellen "ausgelagert" wurden. Und die Saison der "Sommerkätzchen" beginnt gerade erst.
Die Haltung vieler Katzen auf engem Raum bedeutet Stress für die Samtpfoten - und unter Stress sind Katzen viel anfälliger für Viruserkrankungen, denn das Immunsystem ist deutlich schwächer. Des Weiteren breiten sich eventuell eingeschleppte Krankheiten aufgrund der Gruppenhaltung deutlich schneller aus. Dadurch schnellen die Tierarztkosten bei einer ohnehin schon dünnen Finanzdecke in die Höhe - eine Situation, die auf Dauer so nicht gutgehen wird.

Für Abgabekatzen muss jetzt ein Aufnahmestopp verhängt werden. Hier hofft das Tierheim auf die Vernunft und das Verständnis der Leute, die Daten des abzugebenden Tieres wahrheitsgemäß anzugeben, damit mit einer Warteliste gearbeitet werden kann. Akute Notfälle, wenn ein Tier z. B. wegen Krankheit des Besitzers abgegeben werden muss, werden ggf. vorgezogen. Für Tiere, die auf der Warteliste stehen, bietet das Tierheim den Service an, diese mit Bild und Daten auf der Internetseite darzustellen, um den Besitzern zumindest so schon einmal helfen zu können.

3 von zurzeit 130...

Tendenz
trotz guter Vermittlungsquote
steigend...

... denn die Flut der Babys beginnt gerade erst

Natürlich rechnen die Verantwortlichen mit "Erpressungsversuchen", aber: wer Tiere aussetzt macht sich strafbar - und ein paar Tage Zeit muss auch dem Tierheim gewährt werden, innerhalb seiner Möglichkeiten nach Lösungen zu suchen. Fundtiere werden zurzeit noch aufgenommen, aber auch hier kann es ganz schnell heißen: "nichts geht mehr!"
Fälle, in denen die Abgabetiere dreist als "Fundtiere" untergeschoben' werden, kommen mit Sicherheit vor, aber dabei handelt es sich schlichtweg um Betrug. Vor allem kennt das Tierheim dann nicht die wahren Charaktereigenschaften, was eine Weitervermittlung erschwert.

Auch aus diesem Anlass kann nur wieder an die Bevölkerung appelliert werden: Bitte! Lassen Sie Ihre Tiere kastrieren. Dafür ist jeder Tierhalter selbst verantwortlich, nicht der Tierschutzverein, der aber z. B. bei verwilderten Hauskatzen nach seinen Möglichkeiten hilft, damit nicht noch mehr Elend entsteht.

Dringend werden auch dauerhafte Stellen für verwilderte und vom Tierschutzverein kastrierte Hauskatzen gesucht, die nicht in ihr altes Revier zurück können.

Finanzielle Unterstützung für die Kastration von Wildlingen ist ebenfalls gern gesehen.

Im übrigen würde es der Tierschutzverein Lippstadt begrüßen, wenn sich die Gemeinden aus seinem Einzugsgebiet dem Beispiel der Stadt Paderborn anschließen würden: Dort besteht seit einiger Zeit eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen! Im Bereich des Tierheims Lippstadt laufen derzeit Unterschriftenaktionen zu diesem Thema.
Listen liegen im Tierheim aus.

 

Wir bedanken uns schon jetzt bei jedem
Tierfreund, der uns nach seinen Möglichkeiten
unterstützt. Sei es durch Übernahme einer
Samtpfote, Übernahme einer Patenschaft,
durch finanzielle Hilfe oder auch durch eine Futterspende,
Mitgliedschaft im Verein o. ä.
DANKE !!!
  Diese beiden blicken etwas genervt drein - denn sie möchten das überfüllte Katzenzimmer lieber heute als morgen gegen ein eigenes Reich tauschen...
...und sooo gern zusammen
(Domino & Steinchen).
15.5.20100 --- Pressemeldung ---

 


Siehe hier auch den Link zur Berichterstattung im "Patriot" vom 28.7.2010.


Urlaubsplanung: Bitte die Haustiere nicht vergessen...

Damit alle diejenigen, die es gut mit ihrem Tier meinen, nicht auf den Urlaub verzichten müssen, startet der Deutsche Tierschutzbund mit Unterstützung von Pedigree und Whiskas auch in diesem Jahr seine bewährte, kostenlose Urlaubshilfe-Aktion "Nimmst du mein Tier - nehme ich dein Tier".

Für Haustiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Vögel oder Katzen, die besser nicht mit auf Reisen gehen sollten, oder auch für Tiere, die aufgrund der Einreisebestimmungen zuhause bleiben müssen, sollte unbedingt frühzeitig ein geeigneter Tiersitter ausfindig gemacht werden.

Hier hilft der Tierschutzverein Lippstadt und Umgebung e. V. seit Jahren durch die Teilnahme an der bundesweiten Aktion "Nimmst du mein Tier, nehm' ich dein Tier". "Wir führen dabei - wie in der Vergangenheit auch - fachkundige Tierliebhaber zusammen, die sich bereiterklärt haben, Tiere in Pflege zu nehmen", erläutert Heinz-Dieter Leiper die Aktion. "Besonders erfreulich ist es, wenn die Tierfreunde ihre Gefährten wechselseitig in Pflege nehmen. Dies ist jedoch keine Bedingung. Nicht selten ergeben sich dadurch sogar neue Freundschaften. Eine unverzichtbare Voraussetzung sind die ordnungsgemäße Schutzimpfung und eine Tierhalterhaftpflichtversicherung".

Den Service, die passenden Tierhalter zusammen zu bringen, bietet der Tierschutzverein Lippstadt selbstverständlich auch Tierfreunden an, die nicht Mitglied im Verein sind. Gesucht werden auch Tierfreunde, die ihr Tier selber nicht in Pflege geben müssen, aber gerne bereit sind, das Heimtier eines anderen zu versorgen. Die Urlaubsaktion "Nimmst du mein Tier, nehme ich dein Tier" läuft bereits seit Anfang Mai, denn die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass sich die Urlaubssaison nicht auf die Ferien beschränkt. Wer nicht auf die Ferien angewiesen ist, bucht seinen Urlaub doch meist außerhalb dieser Zeiten.

Interessenten melden sich bitte beim Tierschutzverein Lippstadt und Umgebung e. V., Telefon: 02941/65179 (während der Öffnungszeiten von Montags bis Samstags von 15 - 17 Uhr oder per e-mail: team@tierheim-lippstadt.de). Ebenso ist eine online-Anmeldung per Formular möglich. Alle Daten werden vertraulich behandelt.

Wer sein Tier mit an das Reiseziel nehmen möchte, sollte zuvor einige wichtige Fragen klären. Dabei geht es insbesondere um Einreiseformalitäten und die vorgeschriebenen Impfungen. Auch eine entsprechende Reiseapotheke darf im Gepäck nicht fehlen.

Um den Service der Tierschutzvereine zu ergänzen und die Tierheime bei ihrer Arbeit zu unterstützen, hat der Deutsche Tierschutzbund in seiner Bundesgeschäftsstelle ein Urlaubs-Beratungstelefon eingerichtet sowie Tipps und Informationen zu diesem Thema auf seiner Homepage eingestellt. Unter der Nummer 02 28 / 604 96 27 können Tierhalter ihre Fragen zum Thema Urlaub in einem persönlichen Gespräch klären.

Viele weitere nützliche Informationen zum Thema "Tier und Urlaub" finden interessierte Tierhalter außerdem in dem gleichnamigen Ratgeber, der (solange der Vorrat reicht) beim Tierschutzverein erhältlich ist.

Übrigens:
Sie können Ihr Tier - sofern Kapazitäten frei sind - auch zur Urlaubspflege ins Tierheim geben. Für Vereinsmitglieder gelten sogar ermäßigte Tagespflegesätze. In jedem Fall sollten Sie bitte Ihr Tier möglichst frühzeitig anmelden.



Ist der Urlaub gut vorbereitet, können Mensch und Tier die Zeit sorgenfrei genießen.

Entweder gemeinsam auf Entdeckungstour,
oder wohlbehütet daheim bei einem verlässlichen Tiersitter.

 


Am Sonntag, 9. Mai 2010, hatte auch das Tierheim Lippstadt am Margaretenweg von 13:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. Das Pflegeteam stand gern für Fragen rund um die Tiere sowie artgerechte Haltungsbedingungen zur Verfügung. Rund 20 Hunde, 120 Katzen, sowie diverse Kaninchen, Meerschweinchen und Chinchillas suchen liebe Menschen. Für das leibliche Wohl war gesorgt - und einen kleinen Trödelstand gab es auch.
Alle Einnahmen kamen dem Tierheim zu Gute.

Wir danken allen Tierfreunden, die uns durch Ihren Besuch unterstützt haben!
Uns hat es Spaß gemacht, für Sie da zu sein.

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass auch in unserem Einzugsgebiet immer wieder ortsfremde Vereine für den Tierschutz sammeln. Nicht nur Unterschriften, sondern auch Geldspenden. Oftmals werden auch Mitgliedschaften über monatliche Beiträge angeboten.

Bitte informieren Sie sich - bevor Sie spenden oder eine Unterschrift leisten - wo und wofür genau Ihre Gelder eingesetzt werden, und ob Sie eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung erhalten können.

Bei uns können Sie sich direkt vor Ort überzeugen, wo Ihre Unterstützung landet und wie wir arbeiten.

Wir laden Sie herzlich dazu ein - besuchen Sie uns, zu den Öffnungszeiten oder an unseren Aktionssonntagen!

P. S.:
"Wir" (d. h. der Tierschutzverein Lippstadt und Umgebung e. V., Träger des Tierheims Lippstadt) stehen zweimal im Monat auf der Lange Straße in Lippstadt, vor der Jakobikirche. Uns erkennen Sie am "Waffelduft" und am bunten Tierheimauto.


Hiermit stellen wir klar, dass der Tierschutzverein Lippstadt und Umgebung e. V.
(entgegen anderslautender Zeitungsberichte!!!)
N I C H T
am Viehmarkt der Gösselkirmes in Geseke teilgenommen hat
und die Zurschaustellung der Tiere dort nicht gutheißen kann!


28.4.2010  


Tierschutzverein zog Bilanz über das Jahr 2009
Beeindruckende Aufnahmezahlen erfordern hohes Engagement der Mitarbeiter. Veränderung im Vorstand.

Nur eine kurze Tagesordnung stand auf der Agenda der Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins Lippstadt und Umgebung e. V. im "Hülshoff".

Es wurde Bilanz gezogen über erneut steigende Tieraufnahmezahlen. 209 Kleintiere (Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse, Hamster, Degus, Chinchillas, Vögel, Reptilien, Frettchen) und 105 Wild- und Nutztiere fanden vorübergehend ein Zuhause im Tierheim. Ebenso 231 Hunde, 756 Katzen (neuer Jahresrekord !) und 171 Pflegetiere, deren Besitzer im Krankenhaus oder im Urlaub waren - insgesamt also 1.472 Lebewesen (Vorjahr 1.333), um die sich das Pflegeteam des Tierheims kümmerte. Viele Fund- und Abgabetiere konnten in ein gutes Zuhause abgegeben werden, aber der Tierbestand zeigt nach wie vor eine steigende Tendenz - trotz gleichzeitig steigender Vermittlungszahlen

Durch die wiederum sehr hohe Aufnahmezahl an Katzen wird deutlich, dass das Tierheim allein auf Dauer mit der "Flut" nicht fertigwerden kann. Hier sind Unterschriftenlisten in Vorbereitung, die dem Kreisveterinäramt zur Verfügung gestellt werden sollen, um damit den Grundstein zu legen - wie bereits im Nachbarkreis Paderborn - , über die Städte und Gemeinden eine allgemeine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen einzuführen.

Der Kassenbericht sagte aus, dass die neue Geschäftsführerin Carmen Fischer im Jahr 2009 ebenso gut wirtschaftete wie ihre Vorgängerin, aber auch, dass der steigende Tierbestand, und damit steigende Kosten für die tierärztliche Versorgung finanziell ihren Tribut zollen.
Das Jahr wurde - Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt - mit einem Minus von ca. 4.000,00 Euro abgeschlossen. Einmal mehr wird hier deutlich, wie sehr Tierschutzarbeit vor allem auf finanzielle Hilfe angewiesen ist, wenn sie dauerhaft dort einspringen soll, wo die Gesellschaft versagt, bzw. sich nicht mehr kümmern kann - oder will.
Die allgemeine Wirtschaftslage lässt in dieser Hinsicht leider nichts Gutes hoffen. Der Tierbestand wird weiterhin steigen, weil viele Menschen aus finanziellen Gründen nicht mehr in der Lage sind, für ihre Haustiere zu sorgen und sich vielleicht auch aus beruflichen Gründen von ihren Tieren trennen müssen. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass die Spendenbereitschaft zurückgeht, wenn die Verdiener unter dem Strich ständig weniger Geld zur Verfügung haben.
Wichtige - und einzig planbare - Einnahme sind für den Tierschutzverein Lippstadt und Umgebung e. V., der Träger des Tierheims ist, die Mitgliedschaften, so dass Leiper darauf hinwies, dass auch Firmen verstärkt darüber nachdenken könnten, den Tierschutzverein und das Tierheim in dieser Hinsicht zu unterstützen - denn auch die Mitgliedschaft ist steuerlich absetzbar.

In diesem Zuge bat Leiper darum, möglichst die ortsansässigen Tierheime und nicht ortsfremde Organisationen zu unterstützen, die häufig in den Städten und Gemeinden Spenden sammeln.

Am Tierheimgebäude nagt inzwischen nach fast 20 Jahren der Zahn der Zeit, da es 1991 mit einfachsten Mitteln gebaut wurde. Räumlich inzwischen trotz Erweiterung um die Krankenstation im Jahr 2001 absolut an die Grenzen stoßend, ist klar, dass hier in Zukunft umgebaut werden muss. Für solche Maßnahmen müssen aber zunächst einmal Gelder vorhanden sein - kein einfaches Unterfangen, so dass hier zukünftig Kreativität gefragt ist, mögliche Gelder z. B. über Bausteinverkäufe und Sponsoring hereinzuholen.

Auch die Personalkosten sind nicht einfach zu bewältigen. Bei steigendem Tierbestand müsste eigentlich mehr Personal vorhanden sein - aus finanziellen Gründen ist dies jedoch nicht möglich - und Unterstützung durch geförderte Maßnahmen wird derzeit bundesweit eher zurückgefahren. 2 Arbeitsplätze werden derzeit glücklicherweise gefördert.

Schriftführerin Sabine Mackenberg schied nach 9 Jahren aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand aus - ihr fehlt die Zeit, sich weiterhin aktiv in die Vorstandsarbeit einzubinden. Jedoch bleibt sie dem Tierheim erhalten und wird - in Abstimmung mit dem amtierenden Vorstand - die Pressearbeit sowie Teile der Homepage weiterführen.

Bei der anschließenden Neuwahl wurde der Vorstand wie folgt komplettiert: Sabine Mann aus Erwitte, langjähriges aktives Vereinsmitglied, bisher Kleintierpflegestelle und 'backwütige' Unterstützerin der Cafeteria im Tierheim, rückt nach in das Amt der Schriftführerin.

arbeiten zukünftig als Team zusammen:
Heinz-Dieter Leiper, 1. Vorsitzender / Sabine Mackenberg, ausgeschiedenes Vorstandsmitglied, jetzt "Pressearbeit" / Sabine Mann, neue Schriftführerin / Carmen Fischer, Geschäftsführerin / Otto Lütjens, 2. Vorsitzender

12.4.2010  


"Gruppenbild mit Spendenkatze und Hunden"

von rechts nach links:
Heinz-Dieter Leiper (1. Vorsitzender TSV Lippstadt)
Patrick Loos (Vize, HMC)
Jessica Kicinski (Schriftführerin HMC)
Joelyn Simpson (Präsidentin HMC)
Carmen Fischer (Geschäftsführerin TSV Lippstadt)
Jens Bührend (Kassenwart HMC) war leider verhindert.

  Im März 2010 überraschte Frau Jessica Kicinski vom Sentinels Heavy Metal Club aus Soest den Vorstand des Tierschutzvereins Lippstadt und Umgebung e. V.:

Sie teilte mit, dass vom 9. bis 11. April 2010 in Blumroth (Kreis Welver)
eine Jahrfeier des Clubs stattfände. Wie schon in den vergangenen Jahren sollte für einen gemeinnützigen Zweck gesammelt werden. Die diesjährige Spende ginge an den Tierschutzverein Lippstadt, da die meisten der Vereinsmitglieder selber Tiere besitzen und durch die Spendenaktion zeigen wollen, dass die oft bestehenden Vorurteile gegenüber Fans der Musikrichtung Heavy Metal nicht gerechtfertigt sind.

Zum Hintergrund:
Der ,Sentinels Heavy Metal Club' wurde 2007 gegründet und wird seit 2008 vom amtierenden Vorstand, Joelyn Simpson (Präsidentin), Patrick Loos (Vize), Jessica Kicinski (Schriftführerin) und Jens Bührend (Kassenwart) geleitet.


Die Zwei- und Vierbeiner des Tierheims Lippstadt danken
dem ,Sentinels Heavy Metal Club' sowie allen Spendern ganz herzlich
für die Übergabe der mit 39,22 Euro gefüllten Spendenkatze.


 

11.04.2010
 

Alle feierten den "Lenz" - wir auch...


Am Sonntag, 11. April 2010,
hatte auch das Tierheim Lippstadt am Margaretenweg
von 13:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet.


Zwar hielt sich die Anzahl der Enten in Grenzen und es gab auch kein Entenrennen,
aber unser Tag der offenen Tür am 11. April war ein voller Erfolg.


Der Trödelstand


Besonders konnten wir uns über das Engagement der beiden Freundinnen
Hannah Brock (links im Bild) und Dina Khalifa (rechts im Bild) freuen, die 120,19 Euro gespendet haben.
Den Betrag haben sie in Bad Westernkotten bei einem Kindertrödel "ertrödelt".

Vielen Dank!

27.3.2010  

Vorsicht beim Osterfeuer...
... damit es nicht zum Scheiterhaufen für Tiere wird...

Reisighaufen bitte umschichten

Osterfeuer können für viele (Wild)Tiere eine große Gefahr werden. Denn lange vor Ostern beginnen Vereine und Gemeinden damit, Brennmaterial zu sammeln und aufzuschichten. Viele Tiere nutzen diese Reisighaufen jedoch als Unterschlupf, so dass das das Anzünden des Osterfeuers häufig ihren grausamen Tod bedeutet.

Daher sollten die Reisighaufen entweder erst unmittelbar vor dem Verbrennen aufgeschichtet oder zumindest vorher noch einmal vorsichtig umgelagert werden. Damit haben die Tiere Gelegenheit, sich in Sicherheit zu bringen.

Wer dies beherzigt, kann viele Lebewesen vor einem unbeabsichtigten und sinnlosen Tod retten.

Am 27.3.2010 wurden in Lippstadt in einem am Weg aufgeschichteten Reisigstapel zwei Meerschweinchen gefunden - entkräftet, ausgetrocknet, ausgehungert - und von Milben befallen. Beide hatten das Mäulchen voller Erde und Rindenmulch - vermutlich haben sie verzweifelt nach Fressbarem gesucht.

Sophie (li) und Marie (re) befinden sich in zwei Pflegestellen des Tierheims. Dort werden die Tiere gepäppelt. In neue Familien können sie erst vermittelt werden, wenn sie zu Kräften gekommen sind und die Milbenbehandlung gut anschlägt. Wir drücken den beiden Glücksschweinchen die Daumen!

Auch aus diesem Anlass bitten wir darum, Reisighaufen, die für Osterfeuer vorgesehen sind, genau zu beobachten und kurz vorher noch einmal umzuschichten. Nur so haben sich die Tiere, die darunter Unterschlupf gesucht haben, die Möglichkeit, sich in Sicherheit zu bringen.

P. S.:
Wer kennt die beiden Meerschweinchen und kann uns ggf. Hinweise darauf geben,
wer die Tiere einfach "draußen" ihrem Schicksal überlassen hat?


Frühlingsfest im Tierheim


Hier ein paar Impressionen vom Frühlingsfest:
Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter, Besucher und Helfer!
Nur durch Ihre / Eure Unterstützung sind solche Aktionen möglich.


(... nein es ist nicht Weihnachten, vereinzelte Blüten wagen sich hervor...)
Es war Sonntag, der 14. März 2010...
...und unser Elch hieß zum Frühlingsfest Willkommen!


... irgendwie muss man ihn ja locken...

...anschauliche Infos...


...zum Thema "Kleintierhaltung".
liebevoll zusammengetragene Kleinigkeiten suchten neue Besitzer...

...und für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt...

(Fotos von Besuchern zeigen wir an dieser Stelle nicht, da wir von jedem Einzelnen das OK zur Veröffentlichung bräuchten...)

 

2.3.2010
13.12.2009/ 17.10.2009/ 7.8.2009/ 1.8.2009/ 30.7.2009
 

Achtung !

Es werden innerhalb unseres Einzugsgebietes wieder vermehrt Sammelboxen und -körbe gemeldet, die auf Privatgrundstücken und vor Haustüren abestellt werden - aktuell: Lippstadt Süd (bisher Warstein, Büren, Lippstadt-Süd, Wadersloh-Diestedde).

"VORSICHT ist die Mutter der Porzellankiste..."

Wir bitten alle Tierhalter, besonders wachsam zu sein und Freigängerkatzen falls möglich über Nacht hereinzuholen.

Bemerken Sie Auffälligkeiten (länger abgestellte fremde Lieferwagen oder Fahrzeuge mit fremden Kennzeichen), oder verschwinden in ihrem Wohngebiet Tiere, melden Sie dies bitte direkt Polizei und Ordnungsamt.

Sammelaktionen müssen beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet sein! Über Hinweise sind wir dankbar, um diese Warnung immer wieder aktualisieren zu können - eingreifen können wir nicht, aber warnen und die Bevölkerung darauf hinweisen.

Termine 2010

 

10.1. offener Sonntag (13 - 16:30 Uhr)
14.2. offener Sonntag (13 - 16:30 Uhr)
14.3. Frühlingsfest (13 - 16:30 Uhr)
11.4.
"Lippstädter Lenz" auch im Tierheim (13 - 16:30 Uhr)
28.4. Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins Lippstadt und Umgebung e. V. (19:30 Uhr)
9.5. Muttertag im Tierheim (13 - 16:30 Uhr)
13.6. offener Sonntag (13 - 16:30 Uhr)

11.7.

Sommerfest mit Tombola (11 - 16:30 Uhr)
August kein offener Sonntag wegen der Sommerferien
12.9. offener Sonntag (13 - 16:30 Uhr) *
10.10. offener Sonntag (13 - 16:30 Uhr) *
14.11. offener Sonntag (13 - 16:30 Uhr)
12.12. Weihnachtsbasar (13 - 16:30 Uhr)

* Die Uhrzeiten können noch variieren! ... noch ohne Gewähr!

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Ankündigungen in der Tagespresse und auf unserer Homepage.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 
2009 Vielen Dank an "Der Patriot" für seine Berichterstattung am 7.11.2009.
 


Eine traurige Bilanz aus dem Jahr 2009...

Ohne Worte ??!

Nein, inzwischen können wir nicht mehr schweigen!

...und die Worte, die wir dafür haben:
Es reicht!

Tiere müssen die Verantwortungslosigkeit der Menschen ausbaden -
und wir müssen damit leben, dass das Tierheim leider mal wieder 'das letzte Glied in der Kette' ist.

In den letzten Tagen häuften sich die Aussetzungen.
Verantwortung abgeschoben, sauberes Gewissen...???

Genügend Menschen scheinen zu denken, dass es bei über 200 Katzen im Tierheim
auf ein Dutzend Tierchen mehr ja auch nicht mehr ankommt...
Zettelchen dranhängen: "Diese Kätzchen suchen ein liebevolles neues Zuhause"
und nachts den Karton schnell mal vor's Tor gestellt -
oder den Hund am Zaun entsorgt!
Und schon ist das schlechte Gewissen befriedigt...,
... denn das Tierheim wird's ja schon irgendwie richten...

Die Verantwortungslosigkeit, Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit vieler Mitmenschen
macht uns sprachlos, machtlos, traurig und wütend.

(Das, was wir derzeit empfinden, ist nicht mehr in Worte zu fassen -
und wenn wir es täten, müsste es an dieser Stelle zensiert werden!)


Die hier dargestellten "Felle" sind nur ein Teil unserer Neuzugänge der letzten Tage...

18.12.2009

Bei Frost und einsetzendem Schneefall...
Morgens um 7:00 Uhr:

3 Kartons mit Kaninchen vor dem Tor.

zwei Böckchen, ein Mädel
Das glaubt uns bald keiner mehr...
Wir selber ja auch nicht!

18.11.2009
...morgens, 7:20 Uhr vor dem Zaun...
9°C, feucht, Nachts hat es geregnet,
ein durchgeweichter Karton (von außen 'von was auch immer' bereits leicht angefressen...), gerade mal ein paar Zentimeter größer als sein lebender Inhalt!
Was muss das Schweinchen für Panik gehabt haben!
Happy End:
Maja hat inzwischen ein liebevolles neues Zuhause gefunden!
16.11.2009
Kaninchen Kräcker & Knusper
Anröchte, Feldweg
im Karton...
6.11.2009
Kaninchen Puse & Muckel
Lippstadt, Grüner Winkel.
Bei nasskaltem Wetter im Karton!
02.11.2009
Kaninchen Chira, gefunden in einer Mülltonne in Lippstadt, Beckumer Straße.
27.10.2009

...und noch ein Karton,

dieses Mal während der Mittagspause...
gefunden um ca. 13:30 Uhr!

Happy End:
Fräulein Flodder hat inzwischen ein liebevolles neues Zuhause gefunden!


... nein,
leider kein Tresor voller Geld...
Fräulein Flodder,
Katzendame mit einem ganz besonderen Markenzeichen...
Hier hat sich anscheinend jemand die Tierarztkosten sparen wollen!
24.10.2009

... das Internet kann Segen und Fluch zugleich sein,
in diesem Fall: für uns ein Segen


Ein Lichtblick:
Einigen "netten" Menschen sind wir dadurch bereits auf der Spur!
23.10.2009
Hund
morgens um 7:15 Uhr
am Zaun angebunden gefunden

Happy End:
Tommy hat inzwischen ein liebevolles neues Zuhause gefunden!


verstört und misstrauisch -
aber wer kann es ihm verübeln...?
20.10.09
Katze/Kater ?
auf dem Tierheimparkplatz
ihrem/seinem Schicksal überlassen.
???
... Das Tier konnte bisher
nicht eingefangen werden!
20.10.09
Katzenbaby, ca. 4 Wochen alt,
in einer Plastiktüte an der
Lippeschule entsorgt
Unsere Charlotte, das "Würmchen" wird in einer Pflegestelle erstmal warmgehalten und liebevoll gepäppelt.
17.10.09,
Katzen

Hermine & 3 Babies,

Ginny & 4 Babies,

nassgeregnet und durchweicht
bei 7 °C gefunden!

Ein toller Start ins Leben !?

12.10.2009
Kaninchen wurden einer Helferin in Wadersloh einfach vor die Tür gestellt
28.9.2009
... ein Kaninchen
und ein Meerschweinchen
allein in Geseke unterwegs...

28.9.09,
Katze
Soolai, morgens 7:00 Uhr bei 9°C!

Nachtrag Dezember 2009:
Solai hat sich leider aufgegeben. Sie hat nicht überlebt!
  Ich und den Menschen nochmal vertrauen?

auch diese Vor"felle" beschäftigen uns...
Ach ja, und auf ein paar ausgesetzte Kaninchen mehr oder weniger ....
(7.10.2009,
Kaninchen
Schnuffel & Kuschel,
im strömenden Regen am Margaretenweg Richtung See)
...oder einen Hamster,
der in einer "Joggingkugel" seinem Schicksal überlassen wird, kommt es doch auch nicht mehr an, oder?
(30.9.2009,
Zwerghamster Jogi)
... und einen Kater, unter Schock,
dehydriert, voller Pipi und Kot...
der die Aussetzung in seiner Transportbox
trotz aller Bemühungen
nicht überlebte, vermutlich, weil er sich selbst aufgegeben hatte.

(niemand weiß, wie lange er im
Wäldchen am Margaretenweg stand)
14.8.2009
Tigger
(dieser Name stand jedenfalls auf der Transportbox)
...dazu noch die Dunkelziffer der ausgesetzten Tiere, die gar nicht erst gefunden werden ...
???
(unbekannt)

Und wir haben inzwischen riesengroße Probleme.
Wir wissen nicht mehr, wo und wie wir die Tiere noch weiter stapeln sollen
und stoßen finanziell absolut an unsere Grenzen.


Denn es ist nicht nur die Tatsache, dass die Tiere Platz benötigen,
ein großer Teil der Findlinge ist nicht fit und hat sich durch den Aufenthalt im Freien
Erkältungen, Blasenentzündungen etc. eingefangen.
Die Muttertiere müssen kastriert werden. All das sind Kosten die wir tragen.
Und das in wirtschaftlich schlechten Zeiten mit rückgängigem Spendenaufkommen.

Übrigens: Per 5.10. haben wir im Jahr 2009 schon mehr Katzen aufgenommen,
als im gesamten Jahr 2008 - und das Jahr ist noch lange nicht zuende...


Helfen Sie uns, weiterhin den Tieren zu helfen.
Wir sind für jede Spende dankbar. Benötigt wird vor allem Katzenfutter in Dosen.
Auch alte Decken, Handtücher etc. (alles, was waschbar ist) nehmen wir gern.

Unsere Spendenkonten:
Volksbank Lippstadt eG: 55 666 600, BLZ: 416 601 24
Sparkasse Lippstadt: 1909, BLZ: 416 500 01.

Selbstverständlich haben wir Verständnis dafür, dass es Situationen gibt,
in denen sich ein Mensch von seinem Tier trennen muss.

Im offenen Gespräch kann man vieles regeln,
zur Not auch über Wartelisten - so viel Zeit muss uns gewährt sein.
(Besonders dringende Fälle stellen wir auch gern auf unserer Homepage dar.

In diesem Fall benötigen wir aussagekräftige Fotos und ehrliche Kurzbeschreibungen).

Allerdings stellen wir immer öfter fest, dass ein Tierheim als solches erpressbar ist.
Denn: sind wir schon mehr als voll (wie derzeit) und können nicht mehr aufnehmen,
weil die Situation in den Katzen- und Kleintierzimmern unerträglich wird,
hören wir oft genug: "dann lassen wir 'es' halt laufen..." DAS kann und darf so nicht sein.
Der Mensch, der sich ein Tier anschafft, hat die Verantwortung dafür.
Auch wenn das Tier mehr Arbeit macht als gedacht, sich nicht so entwickelt wie gewünscht
und Kosten für Impfung, Kastration, Medikamente, OPs etc. entstehen.



Wir freuen uns über jeden Zweibeiner, der einen unserer Schützlinge adoptiert
und ihm ein liebevolles und verantwortungsvolles Zuhause gibt
oder uns - ganz nach seinen Mitteln - unterstützt und hilft.

Hier finden Sie unser "Archiv 2009"
20.10.2008  

zwar bereits eine Meldung aus dem Jahr 2008 - aber leider noch immer aktuell...

Vorsicht, Trickbetrüger versuchen Halter vermisst gemeldeter Tiere auszunutzen

Aktuell hatten wir einen Betrugsfall, in dem ein Halter über unserer Seite "vermisste Tiere" seinen kleinen Liebling über eine Suchanzeige mit Handynummer suchte, als Opfer auserkoren wurde.

Der Trickbetrüger-Anrufer stellte sich als Mitarbeiter des Tierheims Lippstadt vor.

Er forderte den Tierhalter auf, einen PIN-Code auf sein Handy zu schicken, um das Tier identifiziern zu können.

Dieser PIN-Code Nummer wird von der Firma ClickandBuy an das Handy verschickt, nicht über das Tierheim Lippstadt oder andere Tierschutzorganisationen. ClickandyBuy ist ein Zahlungssystem im Internet.

Ist der Trickbetrüger erst einmal im Besitz der PIN-Nr., hat er die Möglichkeit im Namen des Tierhalters bei verschiedenen Internet-Firmen einkaufen.

Im bekannten Fall hat der betrogene Tierhalter noch einmal Glück im Unglück gehabt, da er seine Konten frühzeitig gesperrt hat und die Kriminalpolizei informiert hat.

Sein Sie auf der Hut. Geben Sie daher keinerlei PIN-Codes oder Bankdaten heraus!

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